Mann hält einen angebissenen, leckeren veganen Burger in die Kamera
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Mit Veganuary kannst du vegan ins neue Jahr starten

Vielleicht bist auch du schon über den sperrigen Namen gestolpert: Veganuary. Ob auf Instragram, in Prospekten von Discountern oder im Radio – die Aktion ist in aller Munde. Doch was hat es mit dem Veganuary auf sich?

Neues Jahr, neue Vorsätze. Der Januar ist traditionell der Monat, wo alles anders werden soll, z. B. auch unsere Essgewohnheiten. Diesen Umstand haben sich die Macher:innen des Veganuary zunutze gemacht, um für eine vegane Ernährung zu werben.

Das Wort Veganuary setzt sich aus den Begriffen „vegan“ und „January“ (Januar) zusammen und wurde 2014 ins Leben gerufen. Hinter Veganuary steckt eine gemeinnützige Organisation und wurde von Jane Land & Mathew Glover gegründet. Seitdem begeistern sie die Gesellschaft und Unternehmen für die vegane Ernährung. Der „weltweite Neujahrsvorsatz“ will dabei aber mehr als nur ein Ernährungsprogramm sein.

Die Vision von Veganuary

… ist einfach: eine vegane Welt. Keine industrielle Tierhaltung, keine abgeholzten Wälder, keine verschmutzen Ozeane. Kurz: die Welt retten und die Klimakrise aufhalten. Auch wenn es bis dahin noch ein sehr langer Weg ist, trägt die Arbeit des Teams Früchte. Laut Veganuary nahmen bei der Kampagne schon mehr als 1 Millionen Menschen aktiv teil, mehr als 600 Unternehmen bewarben vegane Produkte. Dabei erschienen auch 1200 neue vegane Produkte.

Was macht Veganuary aus?

Die Besonderheit an der Bewegung ist, dass das Team nicht nur Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie suchen vor allem den direkten Kontakt zur Industrie. Sie zeigen auf, wie einfach man nicht-vegane Produkte in vegane Produkte ändern kann und helfen auch, neue Menüs zu kreieren. Mit Erfolg: 2021 war ein Rekordjahr für die Bewegung. Allein in Deutschland haben sich mehr als 100 Unternehmen der Bewegung angeschlossen.

Beispiele dafür sind:

  • Aldi Nord & Aldi Süd führen neue vegane Produkte ein. Der Veganuary wird umfangreich beworben.
  • Penny startet eigene vegane Produktreihe.
  • DM und dmBio planen kostenlose Rezeptbücher, welche in den Märkten zum Mitnehmen erhältlich sind.
  • Thalia hat zahlreiche vegane Kochbücher im Angebot.

Aller Anfang ist schwer

Der Veganismus boomt und Aktionen wie der Veganuary befeuert die vegane Bewegung enorm. Dies führt aber auch dazu, dass sich Menschen, die sich nicht vegan ernähren, angegriffen fühlen. Falls du also nicht vegan lebst: fühl dich nicht unter Druck gesetzt. Und falls du noch ganz am Anfang stehst: Nobody is perfect! Sei nicht zu streng zu dir selbst.

Mehr Infos zu Veganuary findest du hier.

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